Aufstellungen sind eine Form der systemischen Gruppentherapie, mit der innere Bilder, familiäre Strukturen oder Problemaspekte sichtbar gemacht und heilsam verändert werden können.
Der Aufstellende wählt aus der Gruppe Vertreter für die betreffenden Familienmitglieder oder Problemaspekte und positioniert diese nach Gefühl im Raum. Die Vertreter können an dieser Position Auskunft über ihre Befindlichkeit betreffend ihrer Rolle geben. Aus der Anordnung der Personen im Raum und den jeweiligen Auskünften ergibt sich so eine Abbildung des Ist-Zustandes des aufgestellten Problems.

Durch Umgruppieren und das Sprechen heilsamer Sätze ergibt sich nach und nach ein neues heilsames Bild, in das der Aufstellende sich einfühlen kann und das tief in der Seele wirkt.


Aufstellungen können genutzt werden zur Entscheidungsfindung, zur Klärung und Ablösung von problematischen Verhaltensmustern, zur Ursachenfindung für psychische und körperliche Krankheiten und vieles Andere mehr.
Alles findet in einer Atmosphäre tiefen gegenseitigen Respekts statt und alle sichtbar gewordenen persönlichen Geschichten verbleiben in der Gruppe.

 

Die Wirkung

Für den passiven, stillen Zuschauer:
Bewußtwerdung von eigenen Beziehungsstrukturen heilsames Bewegt- und Berührtsein; Ermutigung, sich den eigenen Problemen zu stellen

Für den Stellvertreter:
sich einfühlen in den Menschen, für den er die Stellvertretung übernommen hat; die übernommene Rolle fühlt sich oft vertraut an und hilft eigene Muster aufzulösen; inneres Wachstum erleben und andere Menschen annehmen, so wie sie sind

Für den, der aufstellt:
innere Bilder werden durch das Aufstellen reinszeniert und lassen erkennen, was unbewußt wirkt -im aufgestellten System kommen hemmende Muster ans Licht,die wichtige Entwicklungen der Persönlichkeit verhindern. Diese können -mit häufig überraschenden Wendungen- einer Lösung zugänglich gemacht werden
• generationsübergreifende Verstrickungen können aufgedeckt und geheilt werden
• Kraft, Frieden und innere Würde erwachsen aus Klärung